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Aus einer Email die ich heute an einen eurer Ermittler geschickt habe

Hallo,

Du warst mir eine große Hilfe. Dank dir weiß ich, wo sich meine kleine Lucy befindet. Fürst Zhanther ist das Pseudonym des Leiters der WFoC. Er ist es auch, dem ich eine Formel gestohlen habe, genauer gesagt die Formel für den Nährboden, den der Virus braucht um sich in den Schildkröten vermehren zu könnnen. Ich dachte so könnte ich die WFoC aufhalten. Da hab ich wohl leider falsch gedacht. Ich werde sie ihm wohl zurückgeben müssen, um meine Lucy zu retten. Eine andere Lösung fällt mir nicht ein, denn eine Befreiungsaktion ist erstens nicht machbar und zweitens viel zu riskant.

Leider gibt es ein Problem: Ich habe das original verbrannt und nurnoch eine Version in Codierter Form. Damit ich die Formel zurückgeben kann, muss sie zunächst entschlüsselt werden.

Der Text lautet:

PU0cwoJ1RTljisNlZtZwmB+37j3lz0gOM8uvHFJ+pKKGjfWPxS7igvcT/w8lafZ+

 
Leider hab ich vergessen, wie ichs verschlüsselt hab.
Und wie der Key lautet... aber ich weiß, es hatte was mit dem zu tun was verschlüsselt ist.


Wenn du den Text entschlüsselt hast, dann wunder dich nicht über die Merkwürdigen Zutaten, das sind Decknamen die bei den WFoC gebräuchlich sind. Schick mir dann bitte die Formel per Email.


13.11.08 12:20
 


bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


(14.11.08 12:24)
Wenn man nur einen Bytestring postet über den man keinerlei Information besitzt, steht man vor einem informationstheoretisch sicheren Problem. Sprich:
Man kann dieses Problem im worst case selbst mit allen Rechenkapazitäten der Welt nicht lösen - godmode hilft auch in diesem Szenario nicht.

Warum ist das so?
Nunja, der Bytestring besitzt die Eigenschaften eines One-Time-Pad. Nehmen wir als Beispiel folgenden String:
Code:

4r123ui4b312i4u23i4vbuihdfgdfmk

Des weiteren nehmen wir an, dass dieser String entschlüsselt
Code:

bytestrings sind fürn arsch

bedeutet.
Durch die Eigenschaften eines OTP können wir jedoch genausogut zeigen, dass der Bytestring
Code:

Deknos is blöd

oder
Code:

Hofbräuhaus in München

o.ä. beudeten könnte.
Sprich:
Jeder korrekte, nicht korrekte, Sinn ergebende, sinnfreie Satz kommt als Plaintext in Frage. (vernachlässigen wir die Länge des plaintextes usw.)

Nun stellt man sich die Frage, wie man diese Chiffre dann entschlüsseln kann. Die Antwort lautet: Gar nicht.
Ohne einen Hinweis auf ein angewendetes Verschlüsselungsverfahren, auf einen angewendeten Code (Algorithmus), oder sonstige Tips ist das Verfahren nicht brechbar da der Chiffretext auf jeden Plaintext abgebildet werden kann.

Und genau deshalb sind Fragen wie die oben genannten fürn Arsch.

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